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Innenweltsurfen im Krankheitsfall

Ich habe schon seit längerem vor, einen Text zu diesem Thema zu schreiben, weil es immer wieder Menschen gibt, die Sessions machen wollen, weil sie die Hoffnung haben, gesund zu werden. Und es ist vielen nicht wirklich klar, was das bedeutet.
 
Und dann schauen sie, wie viele andere Leute Sessions gemacht haben und wollen wissen, ob diese Menschen gesund geworden sind oder nicht. Und wehe, da ist einer dabei, der gestorben ist... ;)
 
Deshalb hier meine Ansicht dazu - so wie ich es bislang verstehe:
 
Innenweltsurfen ist NICHT in erster Linie dafür da, gesund zu werden.
Innenweltsurfen ist in erster Linie dafür da, das eigene Leben zu leben. Das heißt, zu werden, wer man wirklich ist, statt aus irgendwelchen Mustern heraus zu leben. Den eigenen Lebenssinn zu erkennen und diesen zu verwirklichen, wie auch immer das individuell aussieht. Und Innenweltsurfen ist die Methode, um alles auszuräumen, was einen daran hindert.
 
Wenn du krank bist und Sessions machen willst, einfach um deine Krankheit los zu sein, aber du willst nichts an deinem Leben ändern, im Gegenteil, du willst, daß diese Krankheit weg sein soll, damit alles so sein kann wie vorher: Dann ist diese Methode nicht für dich. Mach irgendetwas anderes, aber keine Sessions.
 
Wenn du krank bist und diese Krankheit als Weckruf betrachtest, in dich zu gehen und dich zu entwickeln und zu erkennen, was in deinem Leben alles nicht mehr stimmig ist, und du hast den Wunsch, jetzt all das zu verändern, was nicht mehr stimmig ist und aus deinem Leben etwas Neues und Lebendigeres werden zu lassen... das heißt, dein Wunsch besteht in persönlicher Entwicklung und nicht in erster Linie darin, daß dein Krankheitssymptom weg sein soll, dann ist Innenweltsurfen deine Methode.
 
Nun kommt natürlich immer die Frage:
"Wenn aber als Nebeneffekt dieser persönlichen Entwicklung Krankheiten verschwinden können, wieso gibt es dann Menschen, die Sessions machen und trotzdem sterben?"
Wir würden das so sehen:
Wenn jemand sehr schwer krank wird (also nicht nur Schnupfen, sondern etwas Lebensbedrohliches), dann drückt sein Körper damit aus, daß dieser Mensch von einem optimalen Lebendigkeitszustand am weitesten entfernt ist.
Dieser Mensch hat nicht nur ein bißchen unstimmige Beziehungen oder ist nur ein bißchen von Mama nicht abgelöst, sondern in mehreren Bereichen seines Lebens stimmt etwas ganz und gar nicht. Wahrscheinlich lebt er auch nicht seinen Lebenssinn, egal wie erfolgreich er ist.... wie auch immer. Was es genau ist, muß man im Einzelfall herausfinden, aber auf jeden Fall ist es nicht harmlos, denn sein Körper drückt ja schon aus: "So wie du lebst, kannst du nicht leben."
 
Wenn also jemand in diesem Zustand mit Sessions anfängt, dann hat er den weitesten Weg vor sich: Er muß alles aufräumen, das ganze Ahnenfeld, alle seine Traumata, seine eigenen Lebenskräfte (die archetypischen Kräfte) wieder erwecken, in seinem äußeren Leben alles verändern, was der inneren Veränderung nicht mehr entspricht, dabei noch seinen Lebenssinn finden und diesen leben.
Puh...
Und ein Mensch, der körperlich in einem schlechten Zustand ist, schafft das vielleicht einfach nicht mehr alles, selbst wenn er will. Es kann sein, daß er durch seine Sessions zwar auf den richtigen Weg kommt, aber den ganzen Weg einfach nciht mehr schafft.
Also ist es im Krankheitsfall wirklich eine persönliche Entscheidung, ob man das anpackt oder nicht. Wenn ein Mensch das anpackt, erhöht er damit die Wahrscheinlichkeit, gesund zu werden, aber eine Garantie gibt es nicht.
Es ist eigentlich immer ein Versuch, so wie das ganze Leben.
 
Daß einer dann nach seinen Sessions stirbt, heißt nicht unbedingt, daß er versagt hat: Vielleicht hat er vorher noch eine Entwicklung gemacht, die für ihn sehr wertvoll war.
 
Ob einer gesund wird oder nicht, sagt auch überhaupt nichts darüber aus, ob die Methode gut ist oder nicht. Und zwar deshalb, weil man den Einzelfall betrachten müßte und schauen, warum genau dieser eine gestorben ist: Wollte er sich eigentlich gar nicht verändern? Hatte er zuviel aufzuarbeiten und hat zu spät angefangen? Wurde ein wichtiger Faktor bei der Aufarbeitung übersehen?
Es gibt so viele Möglichkeiten...
 
Innenweltsurfen ist eigentlich eine Methode, um all das aufzuarbeiten, was unsere Ahnen uns an "Lebensprogrammen" vererbt haben, eigene Traumata aufzulösen und Beziehungsmuster zu verändern, zu erkennen, worin eigentlich die eigene "Lebensaufgabe" besteht und wie man diese sinnvoll leben kann... und dies dann zu tun, bzw. auch um immer wieder zu überprüfen, ob man noch "auf Kurs" ist. Und da wir direkt in der Psyche arbeiten und mit Selbstorganisationsprozessen arbeiten etc. (siehe ausführliche Erklärungen an anderer Stelle), ist diese Art von Arbeit für diesen Zweck außergewöhnlich wirkungsvoll. Daher wäre es bisserl sinnvoller, einfach anzufangen, bevor man krank wird... ;)
 
Wobei...
...ich kenne eine Frau, die sehr viel aufgeräumt hatte und sich dann wunderte, daß sie zunehmend körperliche "Wehwehchen" hatte, und als sie dann in der Innenwelt ihren Körper fragte, was das sollte, sagte dieser sehr deutlich: "Dein Leben gefällt mir nicht. Mit dir ist mir langweilig, und ich hätte am liebsten eine andere Bewohnerin als dich... Fang endlich an zu leben!" :)
Das kann passieren, wenn man "nur" innerlich aufräumt, aber die Veränderung noch nicht ins äußere Leben umsetzt...
- Sie tut das inzwischen mehr, und ich glaube, ihr Körper sieht es jetzt auch nicht mehr als nötig an, mitten auf der Straße mal eben hinzufallen und so... Ich werde sie fragen, wenn ich sie im Januar sehe... ;)
Mehr dazu gibt's bald auf meiner Doku-Seite.

 

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