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Psychobionik-Sessions über Skype

 

In begründeten Ausnahmefällen bin ich bereit, Sessions über Skype durchzuführen.


Ich habe Skype-Sessions gemacht und halte sie aus folgenden Gründen für nicht sinnvoll:
 

 

Akustik:

Während einer Session liegt der Klient, d.h. er kann nicht mehr direkt in Richtung Bildschirm / Mikro sprechen. Dadurch wird er für mich sehr schwer verstehbar. Ich muß mit Kopfhörern arbeiten und den Ton maximal aufdrehen, trotzdem verstehe ich ihn nicht immer. Manche Menschen sprechen während Sessions sehr leise oder undeutlich, die könnte ich dann gar nicht mehr verstehen, oder ich müßte ständig nachfragen oder den Klienten bitten, lauter zu sprechen - all dies würde ihn aber stören, weil er sich dann auf seine Sprechlautstärke konzentrieren müßte statt auf die eigentliche Arbeit.
Für mich ist es extrem anstrengend: Als ich es versucht habe, hatte ich noch am nächsten Tag Ohrenschmerzen.

 

Räumlichkeiten:
Wir brauchen zum Arbeiten einen Raum, in dem man laut sein kann und wo der Fußboden Schläge verträgt.
Parkett oder Fliesen sind völlig ungeeignet.
Geräuschempfindliche Nachbarn auch.
In meinem Arbeitsraum ist das alles kein Problem.
Wenn jedoch mein Klient sich wegen der Nachbarn oder des Bodens nicht traut, auf seine Inneren Bilder zu schlagen, brauchen wir nicht anzufangen...

 

Nähe zum Klienten:
Wenn ich von jemandem auf einem Bildschirm nur den Kopf (und den auch nur von der Seite) sehe, bekomme ich sehr viel nicht mit, auf das ich sonst eingehen könnte: Mimik, Atmung, Bewegungen... fallen für mich weg, und ich kann sie in die Arbeit nicht einbeziehen.
Ich muß mich vollständig an dem orientieren, was der Klient spricht.
Das macht es für mich schwieriger und verringert die Qualität der Session.

 

Konzentration / Anstrengung:
Skype-Sessions sind für mich und meine Klienten deutlich anstrengender, vor allem wegen der schlechten Hörqualität.
Wir arbeiten zwei Stunden, und wenn zusätzliche Erschwernisse dazukommen, leidet irgendwann einfach die Konzentration (bei uns beiden).
Es kann sein, daß wir länger brauchen, einfach weil wir uns schlecht verstehen, und wenn wir drei Stunden brauchen statt zwei, wird es noch anstrengender. - Das ist mir tatsächlich passiert:
Meine Skype-Klientin sagte mir, sie sei hinterher völlig erledigt gewesen... dabei wäre (aus meiner Sicht) die Session nicht ungewöhnlich anstrengend gewesen, wäre nicht die Kommunikation so erschwert gewesen. Wir hätten auch locker in zwei Stunden fertig werden können, wenn wir in meinem Arbeitsraum gewesen wären statt auf Skype!
Ist man aber aus Anstrengung nicht mehr richtig bei der Sache, verringert das auch wieder die Qualität der Arbeit.

 

Aufnahme:

Wir nehmen im Normalfall jede Session auf DVD auf, damit der Klient die Möglichkeit hat, sie sich später noch einmal anzuschauen. Ein solches nochmaliges Nachvollziehen der inneren Arbeit kann sinnvoll und hilfreich sein, und viele Klienten nutzen diese Möglichkeit gerne.
Bei Skype-Sessions haben wir keine Möglichkeit, die Session aufzuzeichnen.

 

Qualität der Session:
Aus den genannten Gründen haben Skype-Sessions in jedem Fall eine geringere Qualität als gewöhnliche Sessions.
Wir arbeiten erlebnisorientiert, weil wir nur so tiefgehende Veränderung erzielen können. Bei Skype-Sessions ist mir aufgefallen, daß mein Klient weniger tief ins Erleben eintauchen konnte als es eigentlich möglich und sinnvoll gewesen wäre, weil wir beide von den technisch-akustischen Kommunikationsschwierigkeiten in Anspruch genommen waren.


Ich möchte meinen Klienten die höchstmögliche Qualität an Arbeit bieten, und das kann ich am besten in meinem eigenen Arbeitsraum (oder anderen für diese Arbeit geeigneten Räumlichkeiten) und in direktem Kontakt mit meinem Klienten.

 

 

Ausnahmefälle...
...sind für mich zum Beispiel, wenn jemand sich in Südafrika oder auf Island befindet, solche Panikzustände hat, daß er nicht fähig ist, das Haus zu verlassen, oder so krank ist, daß er nicht reisefähig ist.

In solchen Fällen wäre es tatsächlich sinnvoll, über Skype zu arbeiten, nur um überhaupt arbeiten zu können.

 

In allen anderen Fällen tut der Klient sich nichts Gutes, wenn er meint, es wäre bequemer, zuhause bleiben zu können...

 

Übrigens ist ein Aspekt unserer Arbeit, daß der Mensch, der diese innere Arbeit unternimmt, in vielerlei Hinsicht seine bisherige Bequemlichkeitszone verläßt.
Das eigene Umfeld für kurze Zeit zu verlassen, um dann nach der inneren Arbeit dorthin zurückzukehren, kann sehr positive Auswirkungen haben... Auch das sollte man dabei bedenken.

 

 

- Bitte fragen Sie bei mir an, falls Sie in Ihrem besonderen Fall Skype-Sessions für nötig & sinnvoll halten.

 

Ich behalte mir vor, wegen der deutlich erhöhten Anstrengung und des damit verbundenen erhöhten Zeitaufwands bei Skype-Sessions einen Aufpreis zu verlangen.

 

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